In einer weltweiten Familie zuhause sein - Benediktinerinnen Osnabrück

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In einer weltweiten Familie zuhause sein

 

Das benediktinische Mönchtum gibt es seit dem Beginn des sechsten Jahrhunderts, seine größte Blütezeit  hat es bisher im Mittelalter erlebt. Die einzelnen Klöster schlossen sich zusammen und bildeten Kongregationen. Man half sich gegenseitig aus, betete füreinander und führte gemeinsam Reformen durch. Von Europa gingen Neugründungen in Nord- und Südamerika aus, in Asien und Afrika und bis nach Australien, so dass es heute weltweit Frauen und Männer gibt, die nach der Regel Benedikts leben und, verbunden durch die gemeinsame Regel, eine große Ordensfamilie bilden. Der Austausch unter den Klöstern ist vielfältig. Als Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament gehören wir zu einer internationalen Konföderation, die Klöster in Frankreich, Polen, Deutschland, in den Niederlanden, in Italien, in Uganda und Mexiko hat. Bei internationalen Treffen finden Begegnungen statt, die zu einer geschwisterlichen Verbundenheit führen. Im Jahr 2000 haben sich die Benediktinerinnen weltweit zur Communio Internationalis Benedictinarum (www.benedictines-cib.org) zusammengeschlossen. Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt es die weltweite Benediktinische Konföderation, zu der alle Männer- und Frauenklöster gehören. Auch hier gibt es unter dem Vorsitz des Abtprimas einen regen Austausch, gemeinsame Ausbildungsmöglichkeiten und gegenseitige menschliche und finanzielle Unterstützung. Ich selbst hatte die Möglichkeit, an einigen internationalen Treffen und an einem dreimonatigen Ausbildungsprogramm in Rom teilzunehmen. Hier ist eine Art von „Globalisierung“ zu erfahren, die allen Beteiligten dient und bei der alle voneinander lernen.
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