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Der heilige Benedikt - Benediktinerinnen Osnabrück

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Der heilige Benedikt

Ursprung

Alles was wir aus früher Zeit über sein Leben wissen, steht in den „Dialogen“ des Papstes Gregor des Großen. Benedikt selbst hinterließ als einziges schriftliches Erbe seine „Regel“. Ihr zeitlicher und geistlicher Standort am Ende des römischen Reiches, zu Beginn der Wirren der Völkerwanderung, geben diesem Testament Benedikts einen besonderen Akzent. Die „Regula Benedicti“ hat gerade  in der großen Mobilität und Wurzellosigkeit nichts verloren. Der heilige Benedikt hat seine Regel für Mönche geschrieben. Wenn in den Dialogen Gregors des Großen von seiner Zwillingsschwester  Scholastika berichtet wird, dass sie auch seiner mönchischen Lebensweise gefolgt sei, so sind Nonnengemeinschaften, die nach der Regel Benedikts leben, doch erst im 7. Jahrhundert bezeugt.



In den verschiedenen Jahrhunderten wirkten Mönchs– und Nonnenklöster durch ihr praktisches wie geistliches Tun mit an der Gestaltung der christlich-europäischen Kultur. Dabei erfuhr das Mönchtum Zeiten der Blüte und des Niedergangs. So wurden immer wieder Reformen nötig und durchgeführt, um zu den Ursprüngen des Mönchtums, der Bekehrung und Gottsuche, zurückzukehren und Antwort auf die Fragen der jeweiligen Zeit zu geben. Heute sind Stätten benediktinischen Lebens Orte der Stille, Gottsuche, Begegnung , des liturgischen Gebets und der Meditation, der Erfahrung der heilenden Einsamkeit und christlichen Gemeinschaftslebens für Menschen aller Altersstufen und Gesellschaftsgruppen. Auch heute noch, nach fast 16 Jahrhunderten, weisen die Worte des heiligen Benedikt Menschen den Weg, Gott und Mitmenschen zu begegnen.


Geistliches Direktorium



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